Was ist ein Kontokorrent und warum ist es sicherer als ein Heft?
In kleinen Betrieben sorgt nichts für mehr Streit als die Frage, wer wem wie viel schuldet. Die einzeilige „Restsumme“ im Heft klärt das nicht; die Aufzeichnung der Bewegungen schon.
Ein Saldo ist ein Ergebnis, keine Aufzeichnung
Die Information, ein Kunde „schulde 3.400 Lira“, beweist für sich nichts. Wie ist die Zahl entstanden — aus welchem Verkauf, an welchem Datum, nach welchem Zahlungseingang? Genau das hält ein Kontokorrent fest: Jeder Verkauf schreibt eine Sollbewegung, jeder Zahlungseingang eine Habenbewegung, und der Saldo ist deren Summe.
Deshalb wird der Saldo nie von Hand korrigiert. Stimmt eine Zahl nicht, wird die falsche Bewegung gesucht und berichtigt; das Ergebnis stimmt dann von selbst.
Drei Schwachstellen des Heftes
Ein Papierheft versagt an drei Stellen:
Die zeitliche Reihenfolge zerfällt. Bei einer dazwischengequetschten Zeile lässt sich nicht sagen, ob sie später oder am selben Tag geschrieben wurde.
Zwei Orte, zwei Zahlen. Das Heft am Tresen und das Heft im Hinterzimmer stimmen nicht überein.
Es geht verloren. Ein verbranntes, nasses oder verlorenes Heft hat keine Sicherung.
Wie Qatibo das führt
In Qatibo Esnaf und Qatibo Business ist das Kontokorrent ein eigenes Modul. Wird ein Verkauf erfasst, entsteht die Kontobewegung von selbst; wird eine Zahlung gebucht, ist der Saldo aktuell. Überfällige Forderungen sind gesondert sichtbar — Sie müssen kein Heft durchblättern.
Datensätze werden nicht gelöscht. Wird ein falscher Eintrag korrigiert, geht der frühere Stand nicht verloren; das System führt sein eigenes Protokoll darüber, wer wann was geändert hat.